Mit den steigenden technischen Möglichkeiten und der zunehmenden Konkurrenz global agierender Firmen wächst auch die Bedeutung der Innovation, um im Wettbewerb zu bestehen. Design Thinking ist ein vielversprechender Ansatz, um Innovation zu erzielen. Damit bezeichnet man die Sammlung von Praktiken und Methoden des in Stanford gelehrten Design- und Innovationsprozesses, der in vielen Elementen die außergewöhnliche Innovationskultur im Silicon Valley widerspiegelt. Design Thinking kann zur Konzeption von Produkten und Services herangezogen werden und basiert auf kollaborativer Kreativität in multidisziplinären Teams.

Im Design Thinking Project an der Hochschule Mannheim bearbeiten Masterstudierende Fragestellungen aus Wirtschaft und Gesellschaft mit den Methoden des Design Thinkings. Die Studierenden arbeiten in kleinen Teams und werden von erfahrenen Coaches begleitet. In den Teams sind Studierende unterschiedlicher Disziplinen der HS Mannheim und einer weiteren (ausländischen) Universität, gemeinsame Sprache ist Englisch. Durch die enge Kollaboration mit Projektpartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft und dem hohen Praxisbezug der Fragestellungen erfahren die Teilnehmer, wie man im Team innovative Produkte und Servicekonzepte entwickelt. Auf diese Weise werden sie auf die Innovationsaufgaben von morgen vorbereitet.

Der Kurs richtet sich an Masterstudierende aller Fakultäten der Hochschule und geht über zwei Semester. Zum Abschluss des Kurses stellen die Studierenden ihre neuen Produktkonzepte in Form von lauffähigen Demonstratoren im Rahmen einer Präsentation und Ausstellung zur Schau. Der Projektablauf orientiert sich an dem der Stanford University (ME310 Kurs in Stanford, SUGAR Network), wo dieser zweisemestrige Kurs seit über 30 Jahren gelehrt wird.

Die Hochschule Mannheim hat in den vergangenen drei Jahren bereits mehrere Projekte erfolgreich abgeschlossen. Details zu den Fragestellungen und den entwickelten Lösungen finden sich hier.